Clubmeisterschaften 2010

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Ein spektakulärer Tenniskrimi wurde den Zuschauern am letzten Wochenende auf der Tennisanlage des TCD geboten. Das Herrenfinale war an Spannung kaum zu übertreffen. Frank Groetzner und Carsten Frantzheld schlugen sich 3.47 Std. die Bälle „um die Ohren“. Nachdem F. Groetzner den ersten Satz mit 7:5 für sich entscheiden konnte, holte sich C. Frantzheld den zweiten Satz im Tiebreak mit 7:6. Lange Ballwechsel, Muskelkrämpfe und Stürze beider Finalisten gaben den Zuschauern ein Gefühl von Wimbledon. Letztendlich konnte Frantzheld den dritten Satz mit 7:5 für sich entscheiden. Der hundert prozentige Körpereinsatz, die Ausgeglichenheit und das freundschaftliche Miteinander hätte zwei Gewinner verdient. Pech für Groetzner das er nun auch noch mit seiner Doppelpartnerin Nicole Bannehr das Finale im Mixed bestreiten musste. Nach einer kurzen Pause und frischer Dusche lief Groetzner zum Mixedfinale wieder auf. In gewohnter Weise gab er auch in diesem Spiel alles. Mit 6:4, 6:4 gewannen F. Groetzner und N. Bannehr gegen Heike und Otto Skof. Das Damenfinale mussten Tochter und Mutter gegeneinander austragen. Heike Skof gewann gegen ihre Tochter Anna mit 7:5 und 6:1. Im Herrendoppel spielten Jens Umland und Marvin Skof gegen Carsten Frantzheld und Maximilian Bannehr. Diese Partie ging 7:5, 6:4 für Umland/Skof aus. Nicole Bannehr konnte als einzige Spielerin mit zwei Titeln nach Hause gehen. Nachdem sie schon die Mixedmeisterschaft erfolgreich bestritt, gewann N. Bannehr mit ihrer Doppelpartnerin Birgit Bäslack auch das Damenfinale gegen Heike Skof und Michaela Vogt – Meyer mit 7:5 und 6:1. Das sechste Finale fand unter den Senioren statt. Da Rolf Kaiser und Dieter Horstmann 3:6 und 0:6 gegen Rudi Baumann und Hans Jürgen Dittmann verloren haben, können sich Baumann und Dittmann nun Seniorenmeister im Doppel nennen.
Es war das erste Jahr in dem der TCD einen neuen Spielmodus ausprobierte – alle Vorrundenspiele wurden während der laufenden Saison ausgetragen, sodass man nur noch einen „Finaltag“ hat. Diese Änderung traf auf große Zustimmung und bescherte dem Verein mehr Teilnehmer bei den Meisterschaften.

 

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